Zehn Fahrer aus Tunesien sind seit Dezember Teil des Busfahrer*innenteams von Autokraft an den Standorten Kiel, Eckernförde und Eutin. Dass sie hier mit am Lenkrad sitzen, ist Ergebnis eines gut vorbereiteten Prozesses, den Autokraft mit der VISABEE GmbH und großem Eigenengagement von Führung und Mitarbeitenden erarbeitet und umgesetzt hat.
Das Mobilitätswende-Modellprojekt SMILE24 zeigt, wie Menschen in ländlichen Regionen ohne eigenes Auto mobil sein können – rund um die Uhr. Das innovative Projekt für nachhaltige Mobilität in der Schlei-Region stand im Mittelpunkt des NAH.SH-Zukunftsforums am 6. März 2025 im Alten Güterbahnhof in Kiel. Rund 100 Gäste aus Kommunen, Politik und Wirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich über die Erfahrungen aus der Modell-Region zu informieren und auszutauschen.
Zu nass, zu kalt, zu windig – bei miesem Wetter steigen manche lieber vom Rad auf Bahn und Bus um. Anderen genügen schon ein paar Tropfen, um mit dem Auto zur Arbeit zu pendeln. Wie beeinflusst das Wetter eigentlich unsere Mobilität?
Die Deutsche Bahn investiert endlich mehr in die überalterte Infrastruktur. Baustellen und Ersatzverkehr sind die Folge. Das nervt – doch nur so können Verbindungen zuverlässiger und besser werden.
Sauber, leise, komfortabel – seit mehr als einem Jahr sind batteriebetriebene Züge in Schleswig-Holstein unterwegs. Die 55 Fahrzeuge bedienen 40 Prozent des Bahnverkehrs im echten Norden. Bei NAH.SH hat das Team um Ruth Niehaus die weltweit erste Akkuzugflotte vorangetrieben.
Zuletzt wurden einige Verbindungen gestrichen, vor allem in Randzeiten und am Wochenende. Wie passt das damit zusammen, die Verkehrswende voranzutreiben?
Milan Boje kümmert sich bei NAH.SH darum, im Nahverkehr ungehinderte Mobilität für alle zu erreichen. Bereits neun von zehn Bahnstationen sind barrierefrei.
Schüler*innen und Azubis aus Schleswig-Holstein können jetzt für kleines Geld den Nahverkehr nutzen. Das Deutschland-Schulticket bietet die Vorteile des klassischen Deutschlandtickets und wird mit mindestens 20 Euro bezuschusst. So sind Ticket-Inhaber*innen für maximal 38 Euro pro Monat mobil; und zwar nicht nur auf dem Schulweg, sondern deutschlandweit – auch in der Freizeit, in den Ferien und am Wochenende.
Wie die Verkehrswende auf dem Land gelingen kann, zeigen vorbildliche Initiativen vor Ort. Manche Idee ist so gut, dass sie landesweit umgesetzt werden sollte, erklärt Klaus Wortmann von der gemeinnützigen Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH).